Handbuch
1. Einführung:
Das vorliegende
System trennt nicht, wie die meisten anderen Programme, zwischen Warenwirtschaft
und Finanzbuchhaltung, sondern vielmehr geht alles fließend ineinander über.
Durch dieses Verfahren lassen sich leichter Arbeitsabläufe automatisieren. Zum
Beispiel sind keine Datenübernahmen, bzw. Buchungsläufe mehr notwendig. Eine
gebuchte Rechnung ist sofort in der Bilanz enthalten.
Das vorliegende
System läuft immer, auch im Einzelplatzbetrieb, als Client/Server-System,
daß heißt es läuft lokal oder in einem Netzwerk ein Datenbankserver
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2.
Tastaturbelegung
| Taste |
Funktion |
| |
|
| Shift + Pos
1 |
erster Datensatz |
| Bild auf |
vorherige
Datensatz in Eingabemaske, bzw. Seite in Tabelle |
| Bild ab |
nächste
Daten |
| Shift + Ende |
letzte Datensatz |
| Pos 1 |
Anfang Datenfeld |
| Pfeil links |
Zeichen links
im Datenfeld |
| Pfeil rechts |
Zeichen rechts
im Datenfeld |
| Pfeil auf |
vorheriges
Datenfeld |
| Pfeil ab |
nächstes
Datenfeld |
| Ende |
Ende Datenfeld |
| Tab |
nächste
GUI-Element (auch Datenfeld) |
| Shift + Tab |
vorherige
GUI-Element (auch Datenfeld) |
| Einfg |
neuen Datensatz
erstellen |
| Entf |
Zeichen im
Datenfeld löschen |
| Esc |
Abbruch, bzw.
Rückgängig |
| |
|
| F1 |
Hilfe |
| F2 |
Tabellendaten
neu von Server lesen (z. B. um Änderungen anderer Benutzer zu sehen) |
| F4 |
Datensatz
löschen |
| F5 |
Übersicht
anzeigen |
| F6 |
Auswahl (eine
Liste der möglichen Eingaben erscheint) |
| F7 |
Datensatz
suchen (Eingabe direkt im aktivierten Feld) |
| F8 |
Daten aus
dem darüberliegenden Datenfeld übernehmen (nur in editierbarer
Tabelle aktiv) |
| F10 |
geänderte
Daten der Eingabemaske speichern |
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3. Allgemeiner
Fensteraufbau
Die meisten Fenster bestehen aus zwei Seiten. Beim Verkauf und Einkauf gibt
es noch eine zusätzliche Seite für die Positionen (Zeilen).
Die
Eingabeseite
Auf der ersten Eingabeseite können Sie die Datenfelder bearbeiten. Grau unterlegte
Felder sind für die Eingabe gesperrt und werden in der Regel automatisch gefüllt.
Die Daten werden erst durch drücken der F10-Taste in die Datenbank übernommen.
Veränderte Daten sind an einem Text in der Statuszeile unten links erkennbar.
Auf dem aktivierten Eingabefeld können Sie durch F7 direkt in der Datenbank
Werte suchen. Diese Werte müssen genau übereinstimmen. Weitere Suchfunktionen
haben Sie in der Übersicht und der Selektion.
Die
Übersicht
In der Übersicht können Sie die Daten im Überblick sehen. Die erste linke
Spalte dient ebenfalls der schnellen Auffindung eines Datensatzes. Hier können
Sie zum Beispiel durch eingeben der Anfangsbuchstaben (-zahlen) schnell zu
den gewünschten Daten springen. Wenn Sie eine kleine Eingabepause dabei einlegen,
beginnt die Suche erneut. Wenn Sie auf den Spaltenkopf der linken Spalte klicken,
ändert sich die Sortierung auf- oder abwärts. Klicken Sie dagegen auf eine
andere Spalte, wird diese zur Sortierung verwendet und nach links verschoben.
Wenn Sie die Maus in das Übersichtsfenster bewegen und die rechte Maustaste
drücken, können Sie die automatische Sortierung abschalten. Das ist dann sinnvoll,
wenn Sie nach Zahlen sortieren möchten, die sich in der Formatbreite unterscheiden
(zum Beispiel bei den Sachkonten).
Die
Seite Selektion
Auf dieser Seite können Sie die Filter (Teilmengen der Daten) festlegen. In
der linken Spalte "Datenfeld" steht das auswählbare Feld. Es sind nicht alle
Datenfelder auswählbar. Welche zur Verfügung stehen, ist von der Konfiguration
in einigen Tabellen abhängig. In dem Feld "Filter" können Sie Ihre Filterbedingungen
festlegen. Hierzu wird der SQL-Syntax verwendet, der mit dem Datenfeld verknüpft
wird.
Ein Beispiel: Wenn Sie bei dem Feld "Kurzname" der Debitor-Stammdaten
" like 'E%' " eingeben, erhalten Sie alle Kundendaten, bei dem der Kurzname
mit E anfängt.
Zweites Beispiel: Wenn Sie bei der Kund.-Nr. "=100000" eingeben,
wird nur der Kunde mit der Kunden-Nr. 100000 angezeigt.
Drittes Beispiel:
Wenn Sie in der Eingabe aus Beispiel 2 das Zeichen "=" durch "-" ersetzen, sehen
Sie alle Daten außer den mit der Kunden-Nr. 100000.
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Die
Systemdaten
4. Buchhaltungsdaten
Die Buchhaltungsdaten liegen unter dem Menü Allgemein/Buchhaltungsdaten.
Sie dienen der Vergabe von Nummernkreisen, die bei der Vergabe
Belegnummern angewendet werden und sollten einmalig beim
ersten Start vergeben werden. Anschließend werden diese
Nummern automatisch hochgezählt und sollten nicht mehr verändert
werden, da es sonst zu doppelt vergebenen Belegnummern kommen
kann und eindeutige Zuordnungen in der Finanzbuchhaltung
nicht mehr möglich sind.
Die Felder 'buch_zugelassen_ab' (Buchung zugelassen ab)
und 'buch_zugelassen_bis' (Buchung zugelassen bis) sind
zur Zeit noch ohne Funktion. Sie sollen später dazu dienen,
die Buchung außerhalb dieses Bereiches zu unterbinden. Das
Feld 'lfd_nr' ist nur für programminterne Zwecke und hat
keine besondere Bedeutung.
Die Mandantenwährung darf auch nur einmal beim ersten Programmstart
vergeben werden. In dieser Währung arbeitet die Finanzbuchhaltung
und bildet sozusagen die Standardwährung. In dieser Währung
werden auch die Bilanzen und andere Berichte geführt. Es
wird daher dringend empfohlen, hier die Landeswährung einzustellen.
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5. Buchungsgruppen
Das vorliegende System besteht aus mehreren größeren Modulen (Finanzbuchhaltung,
Verkauf, Einkauf, usw.). Diese Teile müssen miteinander verbunden werden, damit
das Programm eine funktionsfähige Gesamtheit wird. Diese Verbindung erfolgt
anhand der Tabellen, die unter 'Allgemein' im Hauptmenü vorhanden sind. Hierzu
gehören neben einigen Stammdaten (Firmendaten, MwSt.-Codes, usw.) auch die folgenden
Buchungsgruppen:
· Debitorenbuch.-Gr.
: Verbindung zwischen Debitoren- und Sachkonten
· Kreditorenbuch.-Gr.:
Verbindung zwischen Kreditoren- und Sachkonten
· Warenbuch.-Gruppe
: Verbindung zwischen Waren- und Sachkonten
Um ihnen den
Einstieg zu vereinfachen, wurden diese Tabellen mit Beispieldaten
gefüllt.
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6. Administrationsdaten
Unter dem Menü Allgemein/Administration befinden sich Tools für die Administration
und diverse wichtige Systemdaten.
Diese sind für
den reibungslosen Betrieb und Funktion des Programms zwingend erforderlich und
sollten nicht verändert werden!
Sollten sie trotzdem
den Drang verspüren, diese Begriffe zu verändern oder zu
ergänzen, müssen sie den kompletten Quellcode ebenfalls
überarbeiten, da diese Begriffe hier für Auswahlkriterien
direkt verwendet werden.
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Die wichtigsten
Menüs:
7.
Kartei
Hier finden Sie alle Stammdaten, wie zum Beispiel die Kunden
(Debitoren), Lieferanten (Kreditoren), Artikel und die Sachkonten
für die Finanzbuchhaltung. Einige Eingabefelder erlauben
nur Werte, die in anderen Tabellen (unter 'Allgemein' zu
finden) hinterlegt sind oder schreiben dieses sogar vor.
Bei dem Versuch, die Daten trotzdem zu speichern, wird dieses
mit einer Fehlermeldung der Datenbank quittiert und die
Daten nicht gespeichert. Der Einfügemodus kann solange nicht
verlassen werden, bis korrekte Daten eingegeben wurden.
Einige Felder sind über die Funktionstaste F6 mit einer
Auswahl hinterlegt, die Ihnen eine Übersicht der möglichen
Eingaben gibt und Tipparbeit erspart.
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8.
Erfassung
Die Erfassung erfüllt zwei Aufgaben. Unter dem Menüpunkt
Warenerfassung können Sie Warenbewegungen buchen,
ohne über den Verkauf/Einkauf Belege buchen zu müssen. Dies
ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn Sie Bestandskorrekturen
vornehmen.


Die 'Allg. Erfassung' dient zu Buchungen in der Finanzbuchhaltung.
Genauso wie bei der Warenerfassung, ist diese auch unabhängig
vom Verkauf/Einkauf. Es werden also zum Beispiel keine Rechnungsbelege
erzeugt, lediglich die Posten (Debitoren-, Kreditoren- und
Sachposten) werden erzeugt.

Beim Modul 'IntraStat' geht es um die Außenhandelsstatistik
für das Statistische Bundesamt für Finanzen. Das ist interessant
für Firmen die mit dem Ausland Geschäfte machen da diese
monatlich Auswertungen über ihre Ein- und Verkäufe ins Ausland
abgeben müssen. Diese Zahlen wurden früher zeitaufwendig
per Hand ermittelt. Dieses System ist in der Software bereits
vorgesehen, wurde aber nicht zu Ende entwickelt.


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9. Verkauf
Zu dem Bereich Verkauf gehört unter anderem:
· Erstellung
von Kunden-Angeboten
· Erstellung
von Kunden-Aufträgen mit Teillieferungen/-rechnungen
· Erstellung
von Kunden-Rechnungen
· Erstellung
von Kunden-Gutschriften
Unter dem Untermenü
Gebucht finden sie die gebuchten Belege. Diese haben andere Belegnummernkreise,
als sie bei der Erstellung verwendet wurden. Das Feld 'Evtl. Auftragsnummer'
ist die frühere Belegnummer bei der Anlage.
Ist ein Auftrag
komplett geliefert und berechnet, wird dieser gelöscht.
Die gebuchten Belege bleiben im Archiv und können nicht
verändert werden.
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10. Einkauf
Zu dem Bereich Einkauf gehört unter anderem:
· Erstellung
von Lieferanten-Anfragen
· Erstellung
von Lieferanten-Bestellungen
· Erstellung
von Lieferanten-Rechnungen
· Erstellung
von Lieferanten-Gutschriften
Unter dem Untermenü
Gebucht finden sie die gebuchten Belege.

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11
.Bericht
Unter dem Menü Bericht werden Berichte und Auswertungen
abgelegt, die nicht unmittelbar mit einem Arbeitsablauf
verknüpft sind. Außerdem können sie unter 'Berichte bearbeiten'
eigene Auswertungen/Berichte erstellen oder die bestehenden
modifizieren.

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Die wichtigsten Arbeitsabläufe
Es gibt nur wenige
Unterschiede zwischen den Verkaufs- und Einkaufsfunktionen im vorliegenden System,
abgesehen davon, daß Verkauf die Sachkonten, den Lagerabgang und die Debitoren
beeinflußt, wogegen der Einkauf die Sachkonten, den Lagerzugang und Kreditoren
beeinflußt.
Folglich sind die Verkaufs- und Einkaufsfunktionen in diesem Kapitel
zusammengefaßt, wobei der Verkaufsteil die Grundlage bildet und Unterschiede
im Verhältnis zu den Einkaufsfunktionen laufend hervorgehoben werden.
12.
Kunden-Angebot
Unter diesem Punkt werden Angebote erstellt, die nachträglich
in Aufträge umgewandelt werden können. Die Beleg-Nr. bleibt
dabei auch im Auftrag erhalten. Das Angebot entspricht der
Anfrage auf der Einkaufsseite.
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13.
Kunden-Auftrag
Unter diesem Menüpunkt werden Kunden-Aufträge erstellt und
bearbeitet. Diese Aufträge werden nach Buchung (Lieferung
und Fakturierung) aller Auftragspositionen gelöscht. Teillieferungen
eines Auftrags lassen sich mehrmals durchführen, falls erforderlich.
Wenn eine Lieferung erfolgt, wird diese in der Tabelle gebuchte
Lieferungen gespeichert. Wenn eine Fakturierung erfolgt,
wird diese in der Tabelle gebuchte Rechnungen gespeichert.
In beiden Fällen entstehen neue Belegnummern. Den Bezug
zum Auftrag kann man über das Feld 'Evtl. Auftragsnummer'
herstellen. Auf der Einkaufsseite entspricht die Bestellung
dem Auftrag.

Beispiel einer Auftragsanlage:
· Drücken
Sie 'Einfg'. Danach legt das vorliegende System einen neuen Auftrag an und
vergibt automatisch eine Auftragsnummer. Der Cursor wechselt automatisch auf
das Feld Kunden-Nr.
· Wählen
Sie jetzt durch drücken der Taste F6 einen Kunden aus der Liste aus. Nachdem
Sie mit der Maus oder durch drücken der Enter-Taste einen Kunden ausgewählt
haben, erscheint dessen Kundennummer in dem Eingabefeld. Bestätigen Sie die
Eingabe nochmal mit Enter. Danach überträgt das Programm automatisch die Kundenstammdaten
und speichert den Auftrag.
· Tragen
Sie jetzt evtl. zusätzliche Informationen in den Auftragskopf ein oder passen
die angezeigten Daten ihren Wünschen an. Bestätigen Sie diese Eingaben mit
F10, um die Daten in die Datenbank zu übertragen.
· Wechseln
Sie jetzt mit 'Alt + Z' oder der Maus zu den Auftragszeilen.
· Drücken
Sie hier wieder 'Einfg' um eine neue Auftragsposition anzulegen. Per Voreinstellung
wird die Positionsart 'Artikel' genommen. Möglich sind außerdem 'Sachkonto',
'Ressource' (für zum Beispiel Arbeitszeiten, Kilometer-Kosten, usw.) und 'leer'.
'leer' ist einfach nur für den Fall, daß man einen Text der Rechnung zufügen
möchte ohne eine Fakturierung. Belassen Sie in unserem Fall die Art auf Artikel.
· Gehen
Sie jetzt auf das Feld Nummer und drücken wieder die Taste F6 für eine Auswahl.
Jetzt werden ihnen die Artikel zur Auswahl angeboten. Wenn Sie unter Art zum
Beispiel Ressource wählen, zeigt ihnen Das vorliegende System die Ressourcen
zur Auswahl an. Wählen Sie einen beliebigen Artikel und bestätigen das Eingabefeld
wieder mit Enter. Die Artikelstammdaten werden in die Position eingetragen.
· Jetzt
brauchen Sie nur noch Menge und Preis festlegen, und fertig ist unser Auftrag.
· Wenn
Sie in den Feldern 'zu liefern', bzw. 'zu fakturieren' die Menge kleiner der
Gesamtmenge machen, können Sie Teilmengen liefern und/oder fakturieren. Der
Auftrag bleibt solange erhalten, bis die gesamte Menge geliefert und fakturiert
wurde.
· Zum
Abschluß fehlt nur noch die eigentliche Buchung. Unter dem Menüpunkt Drucken
können Sie jetzt die Buchung und den Rechnungs- und Lieferscheindruck starten.
Was gedruckt wird, ist abhängig von dem Feld 'Ausdruck von'.
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14. Kunden-Rechnung
Von diesem Menüpunkt aus können Sie direkt fakturieren, ohne
das Auftragsmodul einzuschalten. Sie können auch eine oder
mehrere Lieferungen unter diesem Punkt fakturieren. Wenn eine
Rechnung gebucht wird, wird diese unter den gebuchten Rechnungen/Lieferungen
gespeichert. Die Rechnungen beeinflussen, ebenso wie der Auftrag,
auch den Lagerbestand.